Titelseite des Weihnachtsbuchs zum Ausdrucken mit Malvorlagen und Wunschzettel

Wunschzettel an Weihnachtsmann und Christkind schicken: Adressen und Tipps

Die richtige Wunschzettel-Adresse ist für viele Kinder die wichtigste Frage im Advent: Wohin muss der Brief, damit er wirklich beim Weihnachtsmann oder beim Christkind ankommt? In Deutschland gibt es darauf eine erstaunlich schöne Antwort, denn die Deutsche Post betreibt eigene Weihnachtspostfilialen, in denen Kinderbriefe beantwortet werden. Hier lesen Sie, welche Filiale für wen zuständig ist, wie Sie den Umschlag richtig beschriften, wann der Brief losgehen sollte und was mit dem Wunschzettel passieren kann, wenn er gar nicht mit der Post reisen soll.

Die sieben Weihnachtspostfilialen: Wer antwortet wo?

Insgesamt sieben Weihnachtspostfilialen der Deutschen Post kümmern sich um die Briefe an die himmlischen Gabenbringer. Sie verteilen sich auf drei Empfänger:

  • Weihnachtsmann: 16798 Himmelpfort sowie Himmelsthür in Niedersachsen. Himmelpfort ist die größte aller Weihnachtspostfilialen, dort kommen jedes Jahr etwa 290.000 bis 300.000 Briefe an.
  • Christkind: 51777 Engelskirchen, wo das Christkind seit 1985 Post beantwortet, außerdem Himmelpforten und Himmelstadt.
  • Nikolaus: Nikolausdorf in Niedersachsen und St. Nikolaus im Saarland.

Für die beiden bekanntesten Orte sieht die Anschrift zum Beispiel so aus:

  • An den Weihnachtsmann, 16798 Himmelpfort
  • An das Christkind, 51777 Engelskirchen

Die übrigen fünf Weihnachtspostfilialen erreichen Sie so:

  • An den Weihnachtsmann, 31137 Himmelsthür
  • An das Christkind, 21709 Himmelpforten
  • An das Christkind, 97267 Himmelstadt
  • An den Nikolaus, 49681 Nikolausdorf
  • An den Nikolaus, 66351 St. Nikolaus

Ein kurzer Blick auf die Seite der Deutschen Post zur Weihnachtspost lohnt sich trotzdem, bevor Sie den Umschlag beschriften, falls sich in diesem Jahr etwas ändert.

Wunschzettel an den Weihnachtsmann schicken: Adresse und Umschlag

Damit der Wunschzettel ankommt und eine Antwort zurückfindet, kommt es auf ein paar Kleinigkeiten an. Gehen Sie am besten gemeinsam mit Ihrem Kind diese Punkte durch:

  1. Empfänger wählen: Weihnachtsmann, Christkind oder Nikolaus, je nachdem, wer bei Ihnen zu Hause die Geschenke bringt.
  2. Anschrift schreiben: groß und deutlich in die Mitte des Umschlags. Kinder, die schon Buchstaben kennen, können die Anschrift mit Bleistift vorgeschrieben bekommen und selbst nachfahren.
  3. Briefmarke aufkleben: Auch Post an den Weihnachtsmann braucht eine Briefmarke.
  4. Absender nicht vergessen: Ohne vollständige Absenderadresse kann keine Antwort kommen. Schreiben Sie Namen, Straße, Hausnummer, Postleitzahl und Ort gut lesbar auf den Umschlag und unbedingt auch auf den Brief selbst, zum Beispiel unter den Wunschzettel.
  5. Verzieren erlaubt: Sterne, Tannenbäume oder Schneeflocken machen den Umschlag festlich. Wichtig ist nur, dass Anschrift und Absender lesbar bleiben.

Wann muss der Wunschzettel spätestens los?

Die Einsendeschlüsse unterscheiden sich von Filiale zu Filiale und ändern sich jedes Jahr. Nach Himmelpfort sollte der Brief etwa bis zum zweiten Advent abgeschickt werden; in Engelskirchen lag der Einsendeschluss zuletzt kurz vor Weihnachten (2025: 18. Dezember). Das genaue Datum für dieses Jahr finden Sie auf der Seite der Deutschen Post zur Weihnachtspost.

Unser Rat: Planen Sie den Wunschzettel nicht für die letzte Minute. Ein ruhiger Nachmittag zu Beginn der Adventszeit, mit Tee, Plätzchen und Buntstiften, ist ohnehin die schönere Gelegenheit, und Sie sind mit dem Termin auf der sicheren Seite.

Christkind oder Weihnachtsmann: Wer bekommt den Brief?

Wer die Geschenke bringt, hängt in Deutschland stark von Familie und Region ab. Vielerorts im Süden und Westen und in katholisch geprägten Gegenden ist es traditionell das Christkind, anderswo der Weihnachtsmann. Viele Familien haben ihre ganz eigene Mischung, und manche Kinder schreiben vorsichtshalber gleich an beide. Am Ende gilt ganz einfach: Der Brief geht an den, der bei Ihnen zu Hause erwartet wird. Und wer am 6. Dezember auf den Nikolaus wartet, kann auch ihm schreiben, dafür gibt es die beiden Nikolaus-Filialen.

Genau für diese Vielfalt enthält die deutsche Ausgabe unseres Weihnachtshefts zum Ausdrucken zwei Briefseiten, eine an das Christkind und eine an den Weihnachtsmann. Auf beiden ist Platz, um die Wünsche zu schreiben oder zu malen, sodass auch Kinder mitmachen können, die noch nicht schreiben. Was sonst noch im Heft steckt, lesen Sie in unserem Artikel über Wunschzettel und Weihnachtsmalvorlagen zum Ausdrucken.

Titelseite des Weihnachtshefts zum Ausdrucken mit Ausmalbildern und Wunschzettel

Der Wunschzettel auf der Fensterbank

Nicht jeder Wunschzettel muss verschickt werden. In vielen Familien wird er abends auf die Fensterbank gelegt, und am nächsten Morgen ist er verschwunden, abgeholt vom Christkind oder von einem Helfer des Weihnachtsmanns. Dieser kleine Brauch hat einen großen Vorteil: Sie bestimmen selbst den Zeitpunkt, und kein Brief geht unterwegs verloren. So wird daraus ein schönes Ritual:

  • Gestalten Sie den Wunschzettel gemeinsam am Küchentisch, ohne Eile.
  • Lassen Sie Kinder, die noch nicht schreiben, ihre Wünsche malen, und schreiben Sie das Wort klein darunter.
  • Geben Sie jedem Geschwisterkind einen eigenen Zettel, dann gibt es keinen Streit um den Platz.
  • Machen Sie vorher ein Foto oder eine Kopie für die Erinnerungskiste. In ein paar Jahren werden Sie sich über die krakelige Schrift freuen.
  • Legen Sie den Zettel an einen Platz, den Ihr Kind am Morgen sofort kontrollieren kann.

Wunschzettel und Malvorlagen zum Ausdrucken: Testen Sie zuerst die kostenlose Probe mit 4 A4-Seiten (Titelseite, Weihnachtsbaum, Schneemann und Abschlussseite), die Sie nach Eingabe Ihrer E-Mail-Adresse direkt auf der Seite herunterladen, oder holen Sie sich das ganze Heft mit 15 Weihnachtsmotiven und zwei Briefseiten.

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Ob per Post nach Himmelpfort und Engelskirchen oder über Nacht auf der Fensterbank: Wir wünschen Ihnen und Ihren Kindern viel Freude beim Schreiben, Malen und Warten.

Die Dateien sind für Ihre eigene Familie gedacht oder, wenn Sie pädagogisch tätig sind, für Ihre eigene Klasse oder Gruppe. Kleine ausgedruckte Teile sind für Kinder unter 3 Jahren nicht geeignet.

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